backe, backe Kuchen ….

reife Marillen

Heute haben mir ganz liebe Stammgäste eingefrorene Marillen von ihrem Garten mitgebracht und so machte ich nach der täglichen Samstags-Arbeit noch schnell einen Marillenkuchen für den Sonntag.

Gerne stell ich das Rezept online, ich hab es marillenkuchenübrigens von einer Praktikantin erhalten, die vor ein paar Jahren bei uns am Hof war und sie hat es geliebt, Mehlspeisen zu machen:

25 dag Butter, 25 dag Zucker, 5 ganze Eier, 30 dag Mehl, Rum, Vanillezucker, Backpulver, Marillen.

  • Butter flaumig rühren, Zucker und Eier abwechselnd reingeben
  • Mehl unterheben
  • auf befettetes Blech und bemehltes Blech streichen
  • mit Marillenhälften belegen.
  • 175 Grad backen
  • zum Schluss kann man gerne noch Mandelblättchen rauflegen und die letzten Minuten mitbacken.
  • Dieses Rezept eignet sich für alle Arten von Obst, Kirschen, Heidelbeeren usw.

UND …. diese Woche beginnt eine ganz besondere Veranstaltungsserie in Gastein- FOOD:MOAKT – ich möchte auch in meinen Bauernhof-Geschichten darüber erzählen, denn es freut einem einfach, wenn der Tourismusverband Kooperationen zwischen Lebensmittel-produzenten und Gastronomie anbietet. Tradition trifft Urbanes, Altbewährtes auf Neues, Gastein auf seine- Gäste!

food moakt in gastein

Der Gasteiner FOOD:MOAKT lädt an 4 Donnerstagen im Februar zum Erleben und Genießen der besten Gasteiner Lebensmittel ein. Aus Grundprodukten lokaler Produzenten werden Gerichte nach traditioneller Rezeptur hergestellt, modern interpretiert und dazu gibt’s das passende Getränk.

Gutes Gelingen beim Marillenkuchen, viel Spass beim Food Moakt und vor allem einen schönen Sonntag ! Katharina vom Zittrauerhof

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Liebespaare am Zittrauerhof

Ich habe ja schon von dem ein oder anderen Tier am Hof berichtet, aber ein paar unserer Hofbewohner kamen dabei noch gar nicht richtig zu Wort, obwohl sie mit zu meinen Lieblingen gehören und jeden Besucher erfreuen!

Sie sind zu viert in ihrer Gruppe, der „Hahn im Korb“ nennt sich Franz und die drei Damen lieben ihn sehr. Sie leben gemeinsam in ihrer Box im neuen Kinderstall. Sie gehören also doch eher zu den Kleintieren hier am Zittrauerhof. Meine Lieblinge sind sehr genügsame Tiere, denn sie brauchen lediglich eingeweichtes Brot, Körner und Wasser, um sich rundum wohl zu fühlen. Und sie helfen mir sehr bei meiner Gartenarbeit – denn die ganzen Schnecken sind ratz, fatz weg ! Spätestens jetzt wisst ihr, wen ich meine oder ?

Die Laufenten schnattern gerne über den Hof und fast jeden Tag finden wir ab Ende März ein grünes Ei im Stall! Diese Eier mag ich besonders gerne zum Kochen – die Rouladen werden dottergelb .. Einige lassen wir ihnen im Nest, vielleicht beginnt ja mal eine Dame zu brüten 🙂

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„Beim Zaun da hinten sind zwei Schnecken, los geht´s …“

Sie stammen von den Stockenten ab und sind durch ihren langen nach oben gerichteten Hals und den schlanken Körper zu erkennen. Ganz besonders auffällig ist, dass sie nicht zum Fliegen geeignet sind und so viel Raum zum Laufen benötigen. Den haben sie bei uns, sie sind überall – auch auf den Feldern unterwegs und geniessen das große Gelände.

Und so sind Sissy, Franz, Lisa, Fanny – unsere Enten-Polizei am Zittrauerhof. Und man kann sich sicher sein, sie verpassen nichts am Hof! Stets und ständig sieht man sie herumwatscheln und kontrollieren, ob auch noch alles am richtigen Ort ist und ob nicht doch noch wo eine Schnecke rausschaut. Zwei von diesen Prachtstücken habe ich mit Opa Hias von Judith Müller aus Radstadt geholt, nochmals herzlichen DANK für diese zutraulichen, lieben Tierchen.

Die Laufenten trifft man auch am Fischteich, dort erfrischen sie sich oder eben in unserem Garten. Und genau dort mag ich sie besonders :-))

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“ Bevor die Gäste bei der Hitze reinhüpfen, nützen wir die Gelegenheit !“

Der ein oder andere mag vielleicht glauben, dass meine lieben Enten nur im Sommer draußen unterwegs sind, weil Enten im Schnee sind schon eine komische Vorstellung. Doch auch im Winter hinterlassen sie gerne ihre Spuren vom Gänsemarsch im Schnee und ziehen ihre täglichen Runden rund um den Zittrauerhof.

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„Im Schnee zu sitzen, ist einfach super … „

Liebe Grüße von Franz, Sissy, Lisa, Fanny und eurer Bäuerin Katharina

Winter-Wunder-Land

Nachdem es die letzten Tage immer wieder geschneit hat, muss die wöchentliche Bauernhof-Geschichte einfach mit der Natur und der herrlichen Winterlandschaft im Gasteinertal zu tun haben. Es ist, als ob man immer draußen sein möchte, auch wenn es stürmt oder schneit, es ist wie eine Sucht, die Natur zu spüren, sie einfach anzuschauen.

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Meine Freundin sagte heute zu mir, aus dem Fenster zu schauen, sei schöner als jedes Kino – so beruhigend und berührend. Recht hat sie !

Ich habe schon einiges auf der Welt gesehen und bin früher 🙂 gerne und viel verreist, die Berge in Gastein faszinieren mich immer wieder und es ist so schön, hier daheim zu sein.

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UND auch wenn es bei uns vielleicht ein bisschen „härter“ zugeht, der Umgangston und die Luft ein wenig „rauher“ als in Großstädten ist – ein Gasteiner möchte wohl mit niemanden tauschen – dahoam ist dahoam !

Fotos: gasteinertal.com Gerhard Michel.

Marmeladen-Duft im Winter ?????

Winter Impressionen

Der Winter ist nun endlich da! Pünktlich nach den Weihnachtstagen 🙂 brachte uns Frau Holle dann nun doch den lang ersehnten Natur-Schnee. Nun konnten die Bergbahnen alle Pisten öffnen und den gesamten Skibetrieb aufnehmen.

Mit Schnee ist einfach der Winter für uns ganz anders:  Ob Schneemann, Schneeballschlacht,  Schlittenfahren oder ein ausgiebiger Schneespaziergang, ganz egal, denn es macht alles einen riesigen Spaß! Und wenn man dann wieder in das warme Haus kommt um sich zu wärmen, dann riecht es nach frisch gekochter Marmelade…. Marmelade? Im Winter? Was ist denn hier durcheinander gekommen?

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Heidelbeermarmelade einkochen – das macht Spaß ….

Aber nein, das ist schon ganz richtig! Denn wenn die Gläser von meiner Vorratskammer sich dem Ende neigen, muss wohl was Neues für den Frühstückstisch her. Schließlich wollen wir unsere Gäste nicht ohne ein süßes Schmankerl in den Tag starten lassen. Und so werden auch bei Eis und Schnee die Töpfe, das Obst und was man noch so alles braucht aus dem Schrank, dem Keller und der Gefriertruhe geholt. In den letzten Tagen wurde die Heidelbeere-Marmelade und das Apfelmus knapp. Aber Äpfel sind für den ganzen Winter im Keller eingelagert und Heidelbeeren findet man auch noch in der Truhe. Und so erfüllen in kürzester Zeit sommerliche Düfte die Küche.

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Und nicht nur die Gäste freuen sich über die selbst gemachten Marmeladen oder das Apfelmus, sondern auch wir essen es gerne: Kaiserschmarrn mit Apfelmus oder Heidelbeermarmelade mit Naturjoghurt.

Probiert es doch mal aus! Marmelade kochen, während man durchs Fenster auf die schneebedeckten Felder und Berge schaut! Eine tolle Kombination !!

Eure Bäuerin Katharina vom Zittrauerhof in Gastein.