Etwas Süßes am Faschingsdienstag ..

biskuitroulade.jpgMeine Mama und meine Schwester vom Biohof Maurachgut backen – egal, welche zusätzlichen Arbeiten am Hof auch an diesem Tag anfallen – immer ihre Faschingskrapfen am heutigen Tage. Das ist schon Tradition und alle im Haus erfreuen sich daran ! Einfach lecker sind sie.

faschingskrapfen-maurachgut

Ich hatte heute richtig Lust auf eine frische Biskuitroulade, gefüllt mit Erdbeeren und Schlagobers, bei diesem frühlingshaften Wetter ein bisschen was Erfrischendes. Kommt jemand überraschend zu Besuch, ist dies auch ein herrliches Rezept, weil es auch sehr schnell geht und auch am nächsten Tag noch gut schmeckt. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten: 3 große Eier, 100 – 120 Kristall oder Staubzucker, 4 Esslöffel Mineral oder Wasser, 120 g Weizenmehl (sieben), 1/2 Packung Backpulver. Bei 200 Grad je nach Backofen ca. 12 min backen. Zum Füllen: Erdbeeren, Schlagobers ODER eine gute Marillenmarmelade – idealerweise mit einem Schuss Rum vermischt.

Die Eier trennen, Eiklar mit dem Zucker stichfest schlagen, anschließend den Dotter  mit Mineral oder Wasser schaumig schlagen, danach löffelweise das gesiebte Weizenmehl rein (zuvor mit Backpulver vermischen) und zwischendurch vom fest geschlagenen Schnee ab und an einen Löffel dazu. Wenn das Mehl reinkommt, nicht mehr mit vollem Turbo schlagen.  Zum Schluss Rest des geschlagenen Eiklars unterheben und auf ein Blech (Backpapier) regelmässig draufstreichen. Zuvor Backrohr schon auf 200 Grad erhitzen. Den Teig für 10 Minuten backen. Inzwischen ein weiteres Backpapier auf die Arbeitsfläche hinlegen, ein bisschen Zucker draufstreuen und einen nassen Fetzen (nasses Küchentuch) vorbereiten. Ist die Biskuitroulade fertig, aus dem Backrohr geben und auf das vorbereitete Backpapier stürzen.

roulade-mit-fetzen-eingewickeltAuf die Oberfläche vom Backpapier das feuchte Küchentuch rauflegen, so löst es sich schnell und einfach und lässt sich super einrollen. Gleich mit dem Küchentuch einrollen und wenn die Roulade ausgekühlt ist, kann sie mit Marmelade oder mit Erdbeeren-Schlagobers befüllt werden.

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Gutes Gelingen und viel Freude beim Nachbacken !

Bei den nächsten Bauernhofgeschichten kommt wieder mal was Tierisches vom Zittrauerhof. Schöne Grüße und einen angenehmen Faschingsdienstag an alle !

Eure Bäuerin Katharina

 

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Ameisenguglhupf – einfach und gut

Bei vielen Bauernhöfen wird für das Gästefrühstück und für die Familie selbst oft ein Guglhupf gemacht. Ein besonders gutes und einfaches Rezept ist der AMEISEN-GUGLHUPF. Viel Vergnügen beim Nachbacken.

Zutaten:  4 Eier, 80 g Kristallzucker, 110 g STaubzucker, 1/8 lt. Mineral oder Leitungswasser, 1/8 lt Öl, 250 g Mehl, 1 Pkg. Backpulver, 1 Pkg. Vanillezucker, etwas Zitronenzucker oder Zitronenschale. Kochschokolade.

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Zubereitung: Eiklar  mit Kristallzucker zu einem festem Schnee schlagen. Staubzucker, Vanillezucker, Zitronenschale vermischen und mit Dotter und Wasser sehr schaumig rühren (Wasser langsam einrühren). Öl langsam hinzufügen. Mehl und Backpulver vermischen und langsam (ich geb immer einen Löffel nach dem anderen rein) hinzufügen. Zum Schluß den Schnee unterheben. Und gehackte Schokolade hinzu (ich nehm hier immer einen Plastiksack und geb die Kochschokolade rein, schlag mit dem Schnitzelklopfer drauf und fertig ist die gehackte Schokolade). Zum Häckseln kann man auch eine Küchenmaschine gut nehmen.

Bei 180 Grad 45 min backen.

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Dieses Rezept hab ich von Marianne,  die bei uns am Hof ihr Praktikum machte – die Kinder lieben diesen Guglhupf. Viel Freude beim Nachbacken, Katharina, Zittrauerhof Gastein.

P.S: Warum Ameisenguglhupf ? Wenn man genauer hinschaut, sieht man die kleinen schwarzen Flecken im Guglhupf (Schoki), das sieht für die Kinder aus wie eine „kleine Ameise“.

 

 

Zum Hirschflüsterer ins Angertal

EIN NATURSCHAUSPIEL der BESONDEREN ART

Heute möchte ich über eine Begegnung der besonderen Art bei meinen Bauernhofgeschichten berichten.

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Da unsere Gäste und Freunde vom Ausflug zum Hirschflüsterer ins Angertal so schwärmten, machten wir uns selbst auf den Weg, mit Thomas Tscherne zur schönst gelegenen Futterstelle ins romantische Angertal zu fahren. Allein die Auffahrt war für uns schon ein Erlebnis, bei schönstem Wetter und herrlichem Panorama fuhren wir mit dem Spezialfahrzeug gemächlich zur Alm hinauf. Zweimal täglich wird das Rotwild dort auf fast 1.800 m von ihm gefüttert – aus nächster Nähe und in freier Wildbahn sitzen wir auf Bänken inmitten der Futterstelle.

20170214_111054 hirschfütterung angertal.jpgThomas beruhigende Worte, täglich diesselben Geräusche beim Füttern, das Klopfen mit der Schaufel und immer derselbe Fütterungsablauf zur gleichen Zeit geben den Tieren Sicherheit und die Tiere schenken Thomas ihr Vertrauen – nach jahrelanger Annäherung und unendlich viel Geduld.

Und so erzählt Thomas während der Fütterung so manche Geschichte über seine Lieblingshirsche – wie der Klassensprecher zu seinem Namen kam, die Eigenheiten von Feignuss und Bambi usw.

Auch wenn man mit der Jagerei nichts am Hut hat, es ist für jeden, der Tiere und Natur liebt, ein unverfälschtes, besonderes Erlebnis und auf jeden Fall sein Geld wert. Einige schöne Fotos hab ich auch auf der Plattform von Gerhard Michel http://www.gasteinertal.com/fotos/hirschfuetterung/ gefunden, er dürfte auch schon bei Thomas oben gewesen sein. Und bei Servus TV gibt es tolles Kurz-Video, damit man sieht, wie es dort oben wirklich ist. http://www.servustv.com/at/Medien/Wintermomente/Der-Hirschfluesterer-von-Bad-Hofgastein

Es ist eine Möglichkeit, runter zu kommen, abzuschalten, zu genießen und einfach an einem unverfälschtem Naturschauspiel teilnehmen zu dürfen. Man sollte jedoch nicht unter Zeitdruck stehen, denn das Rotwild kommt nicht auf Pfiff, es sind nach wie vor Wildtiere, die selbst bestimmen, wann sie kommen, ob sie kommen und wie lange sie bleiben wollen. Viel Freude und ein ebenso schönes Erlebnis wünscht euch die Bäuerin Katharina vom Zittrauerhof.

 

 

Frühlingsgefühle …

Wer von uns hat in diesen Tagen keine Frühlingsgefühle ? Die immer länger werdenden Tage, die herrlichen Sonnenstrahlen, die unseren Körper und unser Herz erwärmen und die einzelnen Fleckerl, die schon aper werden. Einfach schön und es tut der Seele gut.

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 Auch die Tiere spüren, dass es schon bald Frühling wird und wollen, obwohl noch die Schneedecke im Tal ist, hinaus ins Freie. Wie wohlig sie sich auf der Schneewiese bewegen, laufen und hüpfen, einfach eine Freude, ihnen zuzusehen.

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Wenn das Wetter so herrlich ist und die Berge so viel Kraft und Freiheit ausstrahlen, dann spiegelt sich das auch bei der Stimmung unserer Gäste wider. Da und dort ein Lächeln am Morgen und innere Zufriedenheit, die sich breit macht. Das ist doch für die meisten von uns das schönste Urlaubserlebnis, mitten in der Natur zu sein, schönes Wetter zu haben und „frei“ zu sein, einfach mal den Tag ohne Druck, Sorgen und Aufgaben gemeinsam genießen zu können.

Diese Jahreszeit ist auch eine Zeit der Geburten. Im Kuhstall kamen in den letzten Wochen einige Kälbchen zur Welt – darunter auch die kleine Greta und Edelweiß !

Bald wird es auch im Kinderstall Nachwuchs geben – das Brillenschaf und die Ziegen sind schon kugelrund – die Kinder gehen mit ihnen schon spazieren, denn Schwangerschaftsgymnastik tut den Tieren ebenso gut.

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Alles Liebe vom Zittrauerhof und lassen wir uns von den Frühlingsgefühlen verzaubern ! Eure Bäuerin Katharina vom Zittrauerhof  

 

Traditionen leben

Jedes Jahr im Februar ist ein ganz besonderer Moment für die Bauernhöfe in unserer Gegend. Und so findet auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Lichtmess mit allen zugehörigen Bräuchen statt. An Mariä Lichtmess verschwinden alle Zeichen von Weihnachten aus den Wohnungen und Häusern und kündigen den Frühling an. Zu diesem Anlass findet auch in unserer schönen Kirche heute um 19 Uhr am 02.02.2016 ein schöner Fest-Gottesdienst statt. Es ist auch ein “Feiertag” in der Bauernschaft und man kocht an diesem Tag was besonders Gutes und arbeitet an diesem Tag ein bisschen weniger 🙂

Und so war es früher so, dass an diesem besonderen Tag alle Mägde und Knechte die Höfe wechselten und ihre Arbeit an einem neuen Ort begannen oder blieben. Und um diesen Umzug und Neubeginn zu feiern, kam es zu den heute bekannten “Schlenkerfahrten” wie im Großarltal, die ebenfalls schon Tradition geworden sind.

Schlenkerfahrt_2010_21

 

Es ziehen die Kutschen am Blasiustag durch die Landschaft und man widmet seine Gedanken und Gebete auch an lieb gewordene “Mitarbeiter”. Und auch wir am Hof hatten einen Knecht, der uns allen im Herzen geblieben ist und bleiben wird. Er verbrachte mehrere Jahrzehnte hier am Zittrauerhof.

Unser lieber Willi war und ist ein ganz besonderer Mensch für uns und wir werden ihn immer in Gedenken halten so wie viele Gäste von uns auch.

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