Und los geht´s mit den ersten Keksen

Herrlich – dieses Wetter – klirrend kalt, blauer Himmel und Schnee auf den Bergspitzen Gasteins. In Sportgastein wurde heute sogar schon die Langlaufsaison eröffnet. Ich liebe auch diese Jahreszeit. Hier ein heutiger Blick von unserem Balkon: blick vom Balkon Herbst-Winterbild 2019

Da hat man doch – obwohl erst November ist – schon richtig Lust aufs Kekse backen. Eine meiner Lieblingsrezepte sind die Linzer Kipferl. Wichtig ist, dass man am Vortag schon die Butter und die Eier aus dem Kühlschrank gibt, dann lässt es sich viel leichter spritzen.

Doppelte Spritzkekse

ergibt ca. 30 Stk. – je nach Größe. Ich mach immer gleich die doppelte Menge

220 g weiche Butter, 80 g Staubzucker, 1 Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 großes Ei, 300 g Weizenmehl

Butter, Zucker, Salz mind. 15 Minuten schaumig rühren und danach das Ei einrühren, 3 Minuten auf höchster Stufe rühren und dann gesiebtes Weizenmehl unterheben.  In einem Spritzsack auf ein kaltes Backblech inkl. Backpapier raufspritzen (Bsp. rund oder längliche Stangerl) und kurz überbacken. Sprich bei 180 bis 190 Grad ca. 15 min backen. Auskühlen lassen und je nach Lust und Laune mit Scho

doppelte spritzkeks

koglasur verzieren oder mit Marmelade befüllen. Gutes Gelingen.

Von den letzten Keksen, die von gestern übrig geblieb

en sind, hab ich noch schnell ein Foto gemacht 🙂 Guten Appetit. Eure Bäuerin Katharina vom Zittrauerhof in Gastein.

Zur Heu-Ernte den passenden Kuchen

 

 

 

Meine lieben Bauernhofgeschichten-Leser!

Heute ist auch in Gastein der Sommer eingezogen und fast jeder Bauer im Tal räumt seine Traktoren aus der Scheune und beginnt mit der ersten Heumahd oder Siloernte. Oben noch die Berge mit Schnee angezuckert, ist es herrlich, den Duft vom frischgemähten Gras zu vernehmen und man freut sich richtig, dass das Wetter sicher ist und die Ernte möglich ist.

panorama sommer marlies

Meist hungrig vom Arbeiten kommen dann alle nach getaner Arbeit in die Küche und neben einer gscheiten Brotzeit / Brettljause gibt es auch ´meistens einen Kuchen.

brettljause AnblickDa gerade der Rhabarber sich so prächtig im Garten zeigt, habe ich mich gleich zu Mamas Ölkuchenrezept aufgemacht und einen Ribisl-Rhabarberkuchen gemacht. Der Kuchen ist einfach zu machen, schmeckt gut und hält ein paar Tage. Er eignet sich auch gut zum Einfrieren.

 Rhabarber-Ribislkuchen von Mama

> 5 große Eier

> 200 g Zucker

> 500 g Weizenmehl

> 1/8 lt. Raps oder Sonnenblumenöl

> 1/8 lt. Milch

> 1 Pkg. Backpulver

> 200 g Ribisl (man kann auch gut eingefrorene nehmen)

> 200 g Rhabarber (frisch vom Garten, in kleine Stücke geschnitten, mit der Schale)

Zubereitung:

Man trennt die Eier und schlägt das Eiklar zu einem festen Schnee. Danach gibt man in einer Schüssel die Dotter und den Zucker hinein, bis es sehr schaumig gerührt ist, danach abwechselnd das Öl, Weizenmehl, Backpulver, Milch dazu und langsam alles miteinander kurz verrühren. Am Schluss den steif geschlagenen Schnee unterheben. Den Teig auf ein Backblech streichen und abschliessend mit den Früchten bestreuen und verteilen. Bei mittlerer Hitze (180 Grad) ca. 25 – 30 Minuten backen lassen. Gutes Gelingen !!!

rhabarberkuchen

Alles liebe vom Zittrauerhof im schönen Gasteinertal.  Katharina Schwaiger