Erholung für die Seele

Meine Lieben, auch wenn eigentlich überhaupt keine Zeit dafür ist und die Putz- und Räumarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, gestern war herrlichstes Wetter und da muss man seiner Seele einfach was gönnen.

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Mir tut der Garten sooo gut und so stapfte ich nach dem nötigsten Arbeiten zu den Hochbeeten, betrachtete den wunderschön blühenden Obstgarten und empfand sofort eine kleine Auszeit für mich. Wem geht es auch so??

Ich gewinne durch das Graben in der Erde, das Einpflanzen und das Ernten eine innere Ruhe; erfreue mich an dem herrlichen Duft, wenn man die Kräuter jätet und berührt. Man ist dann ein bisschen weg von allem und tankt auf. Eine ehemalige Praktikantin sagte zu mir nach dem Sommer, Katharina – das ist Meditation für mich und lächelte.

Damit der Beitrag nicht zu philosophisch wird, hab ich auch einen Tipp für das Ansetzen von Salat. Ich setze den Salat immer nur beim abnehmenden Mond, bei aufnehmenden Mond schießen die Salatköpfe leichter aus und schauen dann aus wie Bäume;). Wenn Interesse besteht, schreibe ich gerne mal einen Beitrag, welche Pflanzen man nebeneinander setzen soll und welche nicht (Bsp. Schnittlauch und Petersilie).

Der Pflücksalat ist einfach ein Hit und ich pflanze im Frühling ganz viel davon zwischen den Kopfsalat. Man hat sehr lange davon und der Pflücksalat wächst immer nach. Eine herrliche Gabe der Natur. Bei uns wird jetzt in den Bauerngärten die Wachstums- und Schutzfolie von den Pflanzen gegeben, da der Frost vorbei ist und nun alle Pflanzen die volle Sonnenkraft zum Wachsen benötigen. Zu Muttertag hab ich meistens den ersten Salat und darauf freu ich mich immer besonders:

Viel Spaß beim Garteln wünscht euch Bäuerin  Katharina vom Zittrauerhof. http://www.gasteinurlaub.com

 

Winter-Wunder-Land

Nachdem es die letzten Tage immer wieder geschneit hat, muss die wöchentliche Bauernhof-Geschichte einfach mit der Natur und der herrlichen Winterlandschaft im Gasteinertal zu tun haben. Es ist, als ob man immer draußen sein möchte, auch wenn es stürmt oder schneit, es ist wie eine Sucht, die Natur zu spüren, sie einfach anzuschauen.

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Meine Freundin sagte heute zu mir, aus dem Fenster zu schauen, sei schöner als jedes Kino – so beruhigend und berührend. Recht hat sie !

Ich habe schon einiges auf der Welt gesehen und bin früher 🙂 gerne und viel verreist, die Berge in Gastein faszinieren mich immer wieder und es ist so schön, hier daheim zu sein.

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UND auch wenn es bei uns vielleicht ein bisschen „härter“ zugeht, der Umgangston und die Luft ein wenig „rauher“ als in Großstädten ist – ein Gasteiner möchte wohl mit niemanden tauschen – dahoam ist dahoam !

Fotos: gasteinertal.com Gerhard Michel.