Den Regentropfen zum Trotz

Jeder, der schon mal am Bauernhof bei der Heuernte mitgeholfen hat, kennt diese Situation: Der Wetterbericht passt, das Barometer zeigt sich auch beständig und es ist Zeit für den ersten Grasschnitt. Die Geräte sind generalüberholt, die Rechen gerichtet, Diesel bestellt und Leute organisiert, die an diesem Tag beim Mähen, Heuen und in der Scheune helfen können.
Oft ein nicht so einfaches Unterfangen, da ja fast jeder berufstätig ist und jeder selbst eingespannt ist.

Nun denn, hat man diese Vorbereitungen getroffen, wär ja alles gut organisiert. Doch oft macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung und es fallen schwere Tropfen zu Boden, noch bevor wir überhaupt mit der Mäherei begonnen haben. Oder so wie es am letzten Feiertag war – trotz stabiler Wettervorhersage ständige Wolken am Himmel und kleine Regenschauer zwischendurch. Man glaubt gar nicht, wie schnell man auf einmal heuen kann, wenn schlechtes Wetter droht. Das war schon so, als wir Kinder waren, da entwickelt man Kräfte und eine Schnelligkeit, die man sonst nicht hat. Und zumindest mache ich das so, ich schick dann immer ein Stoßgebet in den Himmel und ersuche ihn, dass er mit dem Regenschauer doch noch warten möge. Viele werden schmunzeln, aber an dem Spruch „an Gottes Segen  ist alles gelegen“ ist viel Wahres dran.

Hat man die Ernte reingebracht (und die Nachbarn auch) und es prasselt dann hernieder, ist es ein schönes Gefühl zu wissen, dass man doch noch alles rechtzeitig geschafft hat. Noch dazu, wenn man bei getaner Arbeit dann bei einer Brettljause zusammensitzt und ein bisschen „runter“ kommt.

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Winter ist Germknödel-Zeit

Die winterliche Landschaft, die frische kühle Luft verleiten mich, heute ein tolles, einfaches Germknödel-Rezept zu teilen. Es eignet sich auch super zum Einfrieren: Einfach die aufgegangenen Germknödel-Rohlinge auf ein Teller geben, schockgefrieren und dann in ein gut verschlossenes Gefäß in der Gefriertruhe aufbewahren.

Dieses Rezept ist auch ohne Thermomix und Dampfgarer ein Hit und himmlisch gut !

Zutaten:

100 g Milch, 10 g Zucker, 20 g Hefe (Germ), 270 g Weizenmehl, 1 ganzes Ei, 130 g Butter, 1/2 Teelöffel Salz, 40 g Marmelade oder nach Gefühl, 500 g Wasser zum Kochen der Knödel.

40 g Mohn, 30 g Zucker

Mohn und Zucker mixen und auf die Seite stellen.

Germteig vorbereiten: am besten gelingt er, wenn alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, sprich einfach alle Zutaten schon in der Früh aus dem Kühlschrank rausgeben. Milch, 10 g Zucker und Germ in Topf geben und leicht erwärmen. Mehl, Ei, 30 g Butter, Salz hinzugeben und danach das Milch-Zucker-Germgemisch reingeben, zu Teig verarbeiten und ein bisschen gehen lassen.

Den Teig in vier Stücke teilen (ich mache meist 6 kleine Germknödel draus), flach drücken und genau in der Mitte eine gute Marmelade (unsere mögen am liebsten Heidelbeermarmelade oder Powidl) reingeben und Knödel draus formen (schauen, dass die Marmelade schön ind er Mitte bleibt, keine zu flüssige verwenden!). Germknödel formen und an einem warmen Ort 30 min gehen lassen. Man kann auch die doppelte Masse machen und dann nach der Gehzeit die Hälfte einfrieren – klappt super !

In einem breiten Topf halbvoll Wasser einfüllen und dann eine Windel oder ein Geschirrtuch nehmen und oben beim Topfrand das Tuch mit einem starken Gummiringerl oder Schnur fixieren. Das Wasser zum Kochen bringen und die Germknödel auf das Geschirrtuch drauf geben, danach mit hohen Deckel zumachen. Diese einfache Arbeitsweise hab ich von einer guten Freundin, klappt echt super.

Parallel dazu gibt man eine gute Bauernbutter in einem Topf, lässt die Butter zergehen und richtet das Mohn-Zuckergemisch in einem Schüsselchen her. Nach ca. 10 Minuten sind die Germknödel fertig ! Mahlzeit !!!

Bei den nächsten Bauernhofgeschichten wird wohl ein Weihnachtsgebäck-Rezept mit dabei sein. 🙂

Einen schönen Sonntag Abend wünscht Katharina vom Zittrauerhof

 

Germknödel – einfach und gut !

Germknödel sind auch beliebt in Bauernfamilien – besonders in der Winterzeit hat man schon des Öfteren einen Gusto drauf. Hier ist ein einfaches Rezept – auch ohne Thermomix und Dampfgarer ein Hit und himmlisch gut !

Zutaten:

100 g Milch, 10 g Zucker, 20 g Hefe (Germ), 270 g Weizenmehl, 1 ganzes Ei, 130 g Butter, 1/2 Teelöffel Salz, 40 g Marmelade oder nach Gefühl, 500 g Wasser zum Kochen der Knödel.

40 g Mohn, 30 g Zucker

Mohn und Zucker mixen und auf die Seite stellen.

Germteig vorbereiten: am besten gelingt er, wenn alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, sprich einfach alle Zutaten schon in der Früh aus dem Kühlschrank rausgeben. Milch, 10 g Zucker und Germ in Topf geben und leicht erwärmen. Mehl, Ei, 30 g Butter, Salz hinzugeben und danach das Milch-Zucker-Germgemisch reingeben, zu Teig verarbeiten und ein bisschen gehen lassen.

Den Teig in vier Stücke teilen (ich mache meist 6 kleine Germknödel draus), flach drücken und genau in der Mitte eine gute Marmelade (unsere mögen am liebsten Heidelbeermarmelade oder Powidl) reingeben und Knödel draus formen (schauen, dass die Marmelade schön ind er Mitte bleibt, keine zu flüssige verwenden!). Germknödel formen und an einem warmen Ort 30 min gehen lassen. Man kann auch die doppelte Masse machen und dann nach der Gehzeit die Hälfte einfrieren – klappt super !

In einem breiten Topf halbvoll Wasser einfüllen und dann eine Windel oder ein Geschirrtuch nehmen und oben beim Topfrand das Tuch mit einem starken Gummiringerl oder Schnur fixieren. Das Wasser zum Kochen bringen und die Germknödel auf das Geschirrtuch drauf geben, danach mit hohen Deckel zumachen. Diese einfache Arbeitsweise hab ich von einer guten Freundin, klappt echt super.

Parallel dazu gibt man eine gute Bauernbutter in einem Topf, lässt die Butter zergehen und richtet das Mohn-Zuckergemisch in einem Schüsselchen her. Nach ca. 10 Minuten sind die Germknödel fertig ! Mahlzeit !!!

Einen schönen Sonntag Abend wünscht Katharina vom Zittrauerhof

 

Winter-Wunder-Land

Nachdem es die letzten Tage immer wieder geschneit hat, muss die wöchentliche Bauernhof-Geschichte einfach mit der Natur und der herrlichen Winterlandschaft im Gasteinertal zu tun haben. Es ist, als ob man immer draußen sein möchte, auch wenn es stürmt oder schneit, es ist wie eine Sucht, die Natur zu spüren, sie einfach anzuschauen.

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Meine Freundin sagte heute zu mir, aus dem Fenster zu schauen, sei schöner als jedes Kino – so beruhigend und berührend. Recht hat sie !

Ich habe schon einiges auf der Welt gesehen und bin früher 🙂 gerne und viel verreist, die Berge in Gastein faszinieren mich immer wieder und es ist so schön, hier daheim zu sein.

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UND auch wenn es bei uns vielleicht ein bisschen „härter“ zugeht, der Umgangston und die Luft ein wenig „rauher“ als in Großstädten ist – ein Gasteiner möchte wohl mit niemanden tauschen – dahoam ist dahoam !

Fotos: gasteinertal.com Gerhard Michel.