Hollerblüten-Sirup …. so gut !

Nachdem uns allen wunderschöne Tage mit herrlichem Sonnenschein geschenkt wurden, haben sicherlich viele Bauern die Chance für eine gute Heu-Ernte genützt. Das trockene Wetter ist auch ideal zum Abernten von Kräutern und zum Ansetzen von Säften unter anderem vom Hollunder. Der Hollunderstrauch ist einer meiner Lieblinge, als Tee, als gebackene Nachspeise, als Gelee, als Ergänzung in Marmeladen oder als Hollerblütensaft.

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Meine Oma vom Maurachgut hat uns beim Abernten vom Wiesenkümmel, Kräutern und auch bei der Hollerblüten-Ernte immer mitgenommen und uns ein einfaches, aber gutes Rezept weitergegeben, es hält sich gut und ist einfach zu machen. Gerne geb ich das Rezept weiter und wünsche gutes Gelingen.

Zutaten: 40 -50 große Hollunderblüten (es können auch 10 Stk. mehr sein, nur die Dolden), 4 lt. Wasser, 6 kg Feinkristallzucker, 6 Biozitronen (gut gewaschen) oder man mischt Zitronen mit Orangen und 125 g Zitronensäure. Bei trockenem Wetter – idealerweise in der Mittagszeit Hollerblüten ernten, ich zwick es immer gleich nach der Blüte ab, dass fast kein Stengel dabei ist. Also, die Masse gibt man in einem 10 lt. Kübel oder sonstigem sauberen Gefäß, 4 lt. Wasser rein, 6 kg Zucker sowie geschnittene Zitronen und die Zitronensäure, rührt es einige Male um und gibt zum Schluss die trockenen Hollunderblüten rein. Dann wieder fest umrühren. Täglich (3-6 Tage lang) rührt man den Saft mind. 1 x täglich um.

20160610_195432 hollerblütenRührt man mehrmals täglich und hat der Saft schon einen guten Geschmack, so kann man den Hollundersaft auch schon nach drei Tagen abfüllen. Er wird durch ein Sieb und eine Windel durchgeseiht und in sauberen Flaschen abgefüllt. Wir pressen die Windel erst zum Schluss aus und verwenden diesen ausgepressten Sirup (also das „Resterl“) gleich zum Trinken. Die abgefüllten Flaschen halten super gut ein Jahr oder länger. Wir lagern sie im Keller, gut verschrauben. Wenn man will, kann man den Hollundersaft auch kurz abkochen und ein bisschen Einsiedehilfe beifügen, allerdings der Saft hält auch sehr gut, wenn er kalt angesetzt ist und alles nach o.a. Anleitung gemacht wurde. Man bekommt ca. 7 lt. Hollunderblütensirup von der o.a. Menge. Gutes Gelingen wünscht euch die Bäuerin Katharina vom Zittrauerhof.

 

Hollerblütensaft – Muatas Rezept

Nachdem uns allen wunderschöne Tage mit herrlichem Sonnenschein geschenkt wurden, haben sicherlich alle Bauern die Chance für eine gute Heu-Ernte genützt. Das trockene Wetter ist auch ideal zum Abernten von Kräutern und zum Ansetzen von Säften unter anderem vom Hollunder. Der Hollunderstrauch ist einer meiner Lieblinge, als Tee, als gebackene Nachspeise, als Gelee, als Ergänzung in Marmeladen oder als Hollerblütensaft.

20160621_164426 hollerblüten nah.jpgDie Maurach-Muata, meine Oma, hat uns ein wirklich gutes Rezept gelehrt, das gut hält und einfach zu machen ist. Gerne geb ich das Rezept weiter und wünsche gutes Gelingen.

Hollunderblüten-Sirup

20160625_ hollerblütensaft flasche
zum Frühstück selbstgemachte Säfte !

Zutaten: 40 große Hollunderblüten (es können auch 10 Stk. mehr sein), 4 lt. Wasser, 6 kg Feinkristallzucker, 6 Biozitronen (gut gewaschen) oder man mischt Zitronen mit Orangen und 125 g Zitronensäure. Bei trockenem Wetter – idealerweise in der Mittagszeit Hollerblüten ernten, ich zwick es immer gleich nach der Blüte ab, dass fast kein Stengel dabei ist. Also man gibt in einem 10 lt. Kübel oder sonstigem sauberen Gefäß 4 lt. Wasser rein, 6 kg Zucker sowie geschnittene Zitronen und die Zitronensäure, rührt es einige Male um und gibt zum Schluss die trockenen Hollunderblüten rein. Dann wieder fest umrühren. Täglich (3-6 Tage lang) rührt man den Saft mind. 1 x täglich um. Rührt man mehrmals täglich und hat der Saft schon einen guten Geschmack, so kann man den Hollundersaft auch schon nach drei Tagen abfüllen. Er wird durch ein Sieb und eine Windel durchgeseiht und in sauberen Flaschen abgefüllt. Wir pressen die Windel erst zum Schluss aus und verwenden diesen ausgepressten Sirup (also das „Resterl“) gleich zum Trinken. Die abgefüllten Flaschen halten super gut ein Jahr oder länger. Wir lagern sie im Keller, gut verschrauben. Wenn man will, kann man den Hollundersaft auch kurz abkochen und ein bisschen Einsiedehilfe beifügen, allerdings der Saft hält auch sehr gut, wenn er kalt angesetzt ist und alles nach o.a. Anleitung gemacht wurde. Man bekommt ca. 7 lt. Hollunderblütensirup von der o.a. Menge. Gutes Gelingen und morgen einen schönen Sonntag !