Auf die Alm gehen …

Zu unserem Zittrauerhof gehört auch eine Almhütte. Die Zittraueralm liegt am Stubnerkogel auf 1.872 m Seehöhe in der Nähe der Mittelstation. Unsere Hütte ist sehr alt und einfach, aber urig und einfach gemütlich.

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Auch wenn auf unserer Almhütte kein Gäste-Ausschank erfolgt, gibt es jede Menge Arbeit. Bereits im Frühjahr gehen die Vorbereitungen für unsere Almzeit los, denn bevor die Tiere auf den Berg kommen, müssen die Zäune erneuert werden, Lärchenstempel geschnitten und zu den Zäunen getragen werden. Klamperl (U-Hakerl zum Befestigen der Stacheldrähte) müssen ausgebogen werden, damit man sie wiederverwenden kann. Und es werden neue Weidezäune gespannt.

Auch die Wegrinnen müssen ausgeputzt werden, damit bei Unwettern, wie es derzeit ja öfter ist, das Wasser besser abrinnen kann. Auch die meist begangenen Wege der Tiere müssen „gstoant“ werden, d.h. man sammelt die größeren Steine, die auf den Tierwegen liegen, damit sie sich beim Gehen nicht verletzen. Die Tore gehören überprüft und ggf. repariert.

Und natürlich stehen nicht nur Vorbereitungen draußen an, sondern auch die Hütte muss sauber geputzt, die Betten frisch bezogen, das Milchkammerl gereinigt und die Zimmer für uns hergerichtet werden… Und wenn das alles fertig ist, kann es losgehen und die Milchkühe samt Opa Hias (und die Kinder) verbringen den Sommer auf der Alm. 

  

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ich liebe diese Stub´n – so heimelig und gemütlich

 

Heute haben wir bereits die Kälber und Pferde auf die Alm gebracht. Denn nicht nur der Großteil der Kühe verbringt die Sommermonate dort oben, auch unsere Noriker Pferde und die Islandstute.

Auch Almbauern, die im Sommer die Weide für die Heu-Ernte brauchen, bringen die Pferde auf unsere Alm zur Sommerfrische. Ein besonders schönes Bild für jeden Wanderer, wenn man dann mit der Gondelbahn hochfährt und man viele Pferde und Kühe sieht.

Aber nicht nur unsere Tiere verbringen den Sommer auf der Zittraueralm. Auch Opa Hias zieht für die Sommermonate auf den Berg und kümmert sich dort mit Liebe und Hingabe um alle Aufgaben, die so anfallen. Und man muss wirklich sagen: Hias ist für das Leben dort oben geboren. Er ist ein richtiger Alm-Öhi und hat vom Land auch schon Auszeichnungen für die langjährige Treue bekommen.

 

Man muss dazu berufen sein, um täglich so früh aufzustehen und bei Wind und Wetter rauszugehen, um die anstehenden Aufgaben in der Natur und mit den Tieren zu erledigen.

Unsere Kühe werden auf der Alm zweimal täglich gemolken. Schon ganz früh um ca. 4.30 Uhr holt Hias, Matthias oder die Kinder unsere Kühe zum Melken. Meist treibt er sie bereits abends in die Nähe der Hütte, damit er in der Früh sehen oder zumindest hören kann, wo sie sich befinden. Grad in der Früh oder bei extrem schlechten Wetter merkt man dann auch, wie wichtig die Kuh-Glocken sind, um sie orten zu können. Nachdem die Tiere gemolken sind, werden sie wieder in die Natur gelassen, wo sie sich die Bäuche mit frischem Gras und Kräuter vollschlagen und ihr Leben genießen. Der Scherm, so wird der einfache „Stall“ auf der Alm genannt, wird dann gesäubert, wieder eingestreut und die Milch gekühlt.

Hias fährt dann mit der frischen Alm-Milch hinunter ins Tal und bringt sie an den Hof. Die Tanks werden gereinigt und nach dem Mittagessen tritt er wieder die Fahrt auf die Alm an. Anschließend schaut er beim Rauffahren nach dem Jungvieh und den Pferden und um vier Uhr werden die Kühe ein weiteres Mal geholt und gemolken.  Nach dem Abendessen im gemütlichen Stüberl kann Hias zur Ruhe kommen, bevor es am nächsten Tag um 4.30 wieder mit dem Melken los geht.

Wir wünschen allen Sennleuten, Bauern, Auszeitlern einen guten, gesunden und unfallfreien Alm-Sommer. Alles Liebe von Bäuerin Katharina, Zittrauerhof http://www.gasteinurlaub.com

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Wenn der Stall zum Kreissaal wird!

Das ganze Jahr über gibt es bei uns am Zittrauerhof immer wieder Geburten, doch gerade im Frühjahr ist besonders viel los in unseren Ställen. Noch laufen viele Kleintiere trächtig durch die Gegend, doch schon bald wird es losgehen!

Ob Kinder-, Kuh- oder Pferdestall überall erblickt man momentan runde Bäuche und ab und an kann man sogar Bewegung darin erkennen. Doch wo erwartet uns nun Nachwuchs?

Im Kinderstall werden in den kommenden Wochen hoffentlich Lämmer und Kitzlein das Licht der Welt erblicken! Unser liebes Brillenschaft Molly ist nun das zweite Jahr in Folge trächtig. Mal sehen, ob es wieder so ein zuckersüßes Lämmchen wird wie im letzten Jahr! Auch die schöne weiße Ziege LADY und die Häsin Magret erwarten in den nächsten Wochen ihren Nachwuchs.

Gehen wir nun in den Kuhstall. Hier ist Jutta heute gerade Mama geworden und eine Kalbin hat demnächst ihren Geburtstermin.

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Mein Mann Matthias hilft fast 30 Kühen im Jahr bei der Geburt. Hier ein kleiner Einblick in den derzeitigen Kälber-Kindergarten 🙂

Die ersten Frühjahrsmonate haben wir dann so einiges zu tun hier am Hof, denn umso mehr Tiere da sind, umso mehr Arbeit fällt an. Aber es ist immer wieder schön,  die Kleinen aufwachsen zu sehen. Doch was passiert eigentlich mit den ganzen Tieren? Einen Teil der Tiere behalten wir selbst, andere hingegen werden direkt ab Hof verkauft oder versteigert. Denn auch das gehört zu dem alltäglichen Leben auf dem Bauernhof!

Doch werfen wir nun noch einen Blick in den Pferdestall! Denn auch hier stand in den letzten Tagen eine Geburt an. Unsere Norikerstute Perl, die älteste um genau zu sein, brachte in den letzten Tagen ihr Stutfohlen zur Welt. Drei Wochen zu früh – doch die Geburt selbst war problemlos, das Fohlen wurde erstversorgt, die Nabelschnur abgebunden, desinfiziert und der Tierarzt verabreichte eine Impfung gegen Fohlenlähme.

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Perl – unsere Norikerstute mit ihrem Zwergerl

Fohlen trinken über den Tag und die Nacht verteilt sehr häufig kleinere Mengen Stutenmilch. Unser neues Fohlen war leider 3 Wochen zu früh und hat die Zitzen nicht selbst gefunden, weshalb Matthias die Kleine die ersten zwei Tage mit der Flasche gefüttert hat. Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten hat es dann aber auch selbst den Weg zur Muttermilch gefunden.

 

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Wir dachten, unser Fohlen sei nun über den Berg, es trank brav und war quietschvergnügt, allerdings ist es nach wenigen Tagen plötzlich verstorben und wir waren alle sehr betroffen. Meine Oma sagte oft, „a Rössl, a Blüa“ (ein Fohlen, eine Blüte) und so scheint es auch bei diesem besonderen Fohlen gewesen zu sein, dass es nur kurzzeitig wie eine Blüte bei uns war.

Das Leben am Bauernhof hat sehr viele schöne Seiten und grade die Geburten sind eine Faszination des Bauernhoflebens, doch es gibt immer auch das Risiko, dass der Nachwuchs nicht überlebt oder es zu Komplikationen kommt. Nichts ist selbstverständlich. Das ist sehr traurig und schade, aber auch das gehört zu unserem Beruf dazu, mit dem man leben muss.

Wir halten Euch auf dem Laufenden. Eure Bäuerin Katharina vom Zittrauerhof

„Bauer unser“ …

In Kürze kommt ein neuer Kinofilm heraus – „Bauer unser“,  in diesem Kinofilm geht es mal um die  Landwirtschaft, alle Facetten werden beleuchtet und kritisch betrachtet. Bin schon neugierig, wieviele Bauern sich die Zeit nehmen, sich in die Kinostühle zu setzen und nicht erst warten, bis der Film im Fernsehen zu sehen ist..

Je schneller die Zeit zu laufen scheint, desto kostbarer wird der Beruf Bauer werden, da bin ich überzeugt und stolz darauf, zu dieser Berufsgruppe zu gehören.  Ich bin dankbar, noch zu wissen, wie unsere Tiere gehalten werden, die Tiere in unseren Gegenden noch Namen haben und der Bauer noch einen Bezug zum Tier hat. Auch wenn in diesem Film-Trailer dokumentiert wird, dass man grösser werden muss, um überleben zu können, bin ich überzeugt, dass die kleinstrukturierten Landwirtschaften in Österreich gute „Überlegens-Chancen“ haben.  Im Gasteinertal haben wir das Glück, dass die Landwirtschaft gut mit dem Tourismus kombiniert werden kann und die Tourismusträger wiederum das Alm- und Bauernhofleben als Urlaubserlebnis gut vermarkten können.

Mit meinem Bauernhof-Geschichten-Blog  möchte ich auch einen Einblick hinter den Kulissen geben,  mit welchen Tätigkeiten sich Bauern während des Jahres beschäftigen, welche Köstlichkeiten sie herstellen, welche erfreulichen Erlebnisse es gibt und wieviel harte Arbeit dahinter steckt, damit das alles halbwegs funktioniert und bewältigen kann.

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Bekommt man Rückmeldungen von Lesern, freut einem das besonders. Immer wieder erhalten wir auch Bilder von Familien, die bei uns Tiere gekauft haben und berichten, wie es ihnen geht. Gestern bekam ich von einem kleinen Jungen aus dem Burgenland eine schöne Mail, er hat sich von seiner Mama unser Shetlandpony-Hengstfohlen gewünscht und arbeitet schon fest mit ihm.  Danke für die netten Zeilen und alles Gute weiterhin.

Danke der Nachfrage, uns geht es sehr, sehr gut…
Der Kleine „Baily“, so hat ihn mein Sohn getauft, ist nun seit knapp zwei Wochen bei uns und er macht sich super toll. Er ist so schön und bav, einen lieben Charakter hat er – der kleine. Die beiden verstehen sich super und mögen sich sehr.

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Baily mit seinem neuen Besitzer

Er ist nicht scheu, sehr neugierig, keine Angst (vor was und wem auch immer…), er ist lärmresistent und sehr zutraulich. Ab den ersten Tag putzen und striegeln wir täglich, auch wenn er mal nicht so schmutzig ist, aber damit er sich daran gewöhnt, dass das auch dazugehört. Auch Hufeheben gehört zur „Lerneinheit“ dazu. Anfangs noch recht zappelig und stürmisch, aber mit jeden Tag besser und längeren Huf halten.
Gestern hatte ich für meinen Friesen den Hufschmid im Haus und das Zwergerl hat gestern auch gleich seine erste „Pediküre“ bekommen.


Wir gehen entweder spazieren, alleine oder mit seinem „großen Bruder“ oder ich nehme ihn als Handpferd mit, wenn ich reiten gehe. Das haben wir mittlerweile dreimal gemacht und er spaziert brav und munter neben uns her. Dabei handelt es sich um kleine „Schrittrunden“ durchs Dorf oder auf den Feldwegen oder durch Wald.
Verkehrstechnisch habe ich auch keine Probleme mit ihm und wir hatten schon einiges im Angebot…. LKW, kleine und große Traktoren, Busse, Motorräder, Sattelschlepper usw. ……. “

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Baily und seine Spaziergänge

Danke für den Bericht. Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag Abend noch.

Eure Bäuerin Katharina vom Zittrauerhof

P.S: Vielleicht sieht man sich ja im Kino mit 3D Brille in St. Johann bei „Bauer unser“. https://www.filmladen.at/film/bauer-unser/

 

 

 

 

Wir halten zusammen …

Hallo! Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Emma und ich bin das kleine Küken, das auf dem Zittrauerhof emsig seine Runden dreht. Auf den ersten Blick mag so mancher meinen, ich sei ein ganz gewöhnliches Küken, doch der Schein trügt, denn außer meinen Eltern ist an mir, oder besser gesagt an meinem Umfeld nichts so richtig normal 🙂

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Angefangen, mir darüber Gedanken zu machen, habe ich schon kurz nachdem ich aus dem Ei geschlüpft bin. Da ist mir nämlich aufgefallen, dass ich irgendwie total anders aussehe als meine drei Geschwister. So, als ob ich gar nicht richtig zur Familie gehören würde. Doch als meine Mama mir dann erklärte, dass ich aus einem Hühner-Ei und die anderen drei aus Laufenten-Eier geschlüpft bin, verstand ich schon, warum mein Aussehen so ganz anders war. Anfangs war ich sehr traurig. Mama fand aber sofort die richtigen Worte, um mich wieder aufzuheitern. Sie sagte zu mir, dass es nicht ausschlaggebend sei, wie jemand aussieht – es kommt auf die inneren Werte an. Und so war es dann auch.

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Einige Wochen vergingen und meine Geschwister und ich wurden immer größer und stärker. Eines Tages war es dann soweit: Wir durften endlich ins Freie! Zuerst konnten wir nur in einem vom Bauern gebauten Käfig draußen sein. Meine drei Geschwister kuschelten sich immer zu mir und ich fühlte mich so wohl unter ihnen, auch wenn ich die Kleinste war. So waren wir vor den Katzen, Krähen und Hunden geschützt und konnten trotzdem schon die Gegend erkunden.

Tage und Wochen zogen vorbei und dann kam der große Tag der Freiheit. Wir durften raus aus dem Käfig und die Welt erkunden. Die Bäuerin gab mich anfangs zu den Hühnern, doch sie merkte gleich, dass ich mich bei den Laufenten viel wohler fühlte und dass dies meine Familie sei. Und so watscheln meine Geschwister mit mir in der Wiese herum, auf der Jagd nach leckeren Würmern, Käfern, Schnecken und Brotkrümeln. Huch, da ist schon wieder ein großer Wurm direkt vor meinem Schnabel. Da kann ich nicht nein sagen!

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Also, macht´s gut und vielleicht sehen wir uns ja einmal am Zittrauerhof !

 

 

 

 

 

 

 

klein, aber oho !

Vor ein paar Monaten haben wir den schönen Shetland-Tigerhengst vom Zuchtbetrieb Rupert Schartner aus St. Johann-Alpendorf gekauft. Amigo – wir haben den Namen beibehalten, hat ein Stockmaß von 1 m und ist 5 Jahre alt. Unsere Stuten waren anfangs ein wenig unruhig, als Amigo auch aus einer Box rausschaute und wieherte, aber inzwischen haben sie sich ein bißchen an die neue Situation gewöhnt.

hias mit Pferden

Für jene, die keine Pferde halten, stellt sich wohl die Frage. Wozu braucht man einen Hengst auf einem Bauernhof, wenn es Hengststationen gibt? Derzeit haben wir zwei Noriker-Zuchtstuten, die zu belegen sind. Dabei erweist es sich als praktisch und zeitsparend, denn mit Hilfe von Amigo kann die Rosse schneller festgestellt werden. Sonst müsste man jedes Mal mit der Stute zum Norikerhengst fahren und das ist doch ein ziemlicher Zeitaufwand. So fahren wir nur dann zum Deckhengst, wenn die Pferde in der Rosse sind und belegt werden können.

Außerdem wird Amigo ab und an jetzt Damenbesuch bekommen, seit ein paar Tagen ist die erste Shetlandponystute bei ihm und wenn das Fohlen von Kria, unserer Islandstute, etwas grösser ist, kommt Amigo auch zu ihnen auf die Weide.

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Heute haben wir auch die Norikerstuten das erste Mal auf die Weide gebracht und hoffen, dass nicht wieder ein Schneefall bis ins Tal für Änderungen sorgt.

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Einen schönen ersten Mal und liebe Grüße vom Zittrauerhof

Bäuerin Katharina

Olga´s neue Heimat

Seit vielen Jahrzehnten werden am Zittrauerhof Noriker Pferde gezüchtet. Die Noriker werden zwar nicht mehr wie früher für die Heuernte und Waldarbeiten eingesetzt, trotzdem ist es wichtig, dass man von klein auf – wie bei allen anderen Tieren auch – sich mit ihnen abgibt, sie erzieht und trainiert.

olga nah - Bauernhaus
Olga liebt es im Schnee zu laufen

Olga – eine schöne, bald 7jährige Noriker Rappstute, haben wir im Jänner verkauft und eine richtige Pferdeliebhaberin für sie gefunden. Besonders freuen sich die neuen Besitzer auf das Fohlen, welches im Frühling geboren wird.

olga bei felsen

Gerne möchten wir über Olgas neue Heimat erzählen. Mein Mann hat die Stute persönlich zu Margit Ripper nach Stuhlfelden gebracht und Opa war natürlich auch mit bei der Verladung – er liebt ja die Noriker ganz besonders.

olga mit Hias vor dem Wegfahren

Margit Ripper hat uns ein bisschen was über sich und Ihr Bauernhof-Leben erzählt:

Rudi und ich sind seit 15 Jahren ein Paar und seit 2004 verheiratet, wir haben zwei Mädels. Ich bin seit Kindertagen ein Pferdenarr, bereits als Kinder hatten wir das erste Pony, als ich älter wurde folgte das erste Reitpferd. Durch einen tragischen Unfall ist mein Vater ums Leben gekommen, das Pferd wurde leider verkauft. Als ich dann meinen Mann kennen gelernt habe, kaufte ich mir sofort wieder ein Pferd und habe es bei ihm eingestellt. Dieses Pferd gibt es heute noch und ist ein treuer Begleiter von mir geworden. Ich stamme von einem kleinen Bergbauernhof und lernte Rudi beim Praktikum zu meinem Facharbeiter kennen. Er hat bereits mit 17 Jahren seinen elterlichen Hof übernommen, da sein Vater verstarb. Bis Anfang der 90 er Jahre hatten Rudis Eltern immer 2  Noriker Rotfuchsen, die zur Heuernte eingesetzt wurden. Da der Bauernhof in Zone 3 liegt, es wurde Mist mit den Pferden ausgebracht…..Also haben wir beide einen starken Bezug zu den Pferden.

Seit 20 Jahren ist der Unterhaslachhof Spitzname „Jaggeihof“ Mitglied des Rinderzuchtverbandes und ein Milchviehbetrieb. Derzeit werden 12 Kühe gemolken und auch Kalbinnen aufgezogen. Wir sind ein Biobetrieb mit Hühnern, Hund, Hasen…..Seit 2 Jahren bin ich Betriebsführerin, vorher Krankenschwester, und mein Mann geht Vollzeit arbeiten. Mit meinem Traberpferd reite ich sooft wie möglich, auch meine beiden Mädels reiten. Das Reiten ist auch ihre große Leidenschaft geworden.

Olga 2015 (8)

Ein Norikerpferd ist seit Jahren ein großer Wunsch von mir und ich habe lange danach gesucht. Ich hoffe, dass sich Olga gut an uns gewöhnt. Mein Mann hat für sie noch eine große Box gebaut. Und alles weitere wird die Zeit bringen, mein Bestreben ist es, Olga zu reiten und mich mit ihr zu beschäftigen. Man merkt, dass sie gerne im Freien ist.

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Ausblick von unserem Bauernhof

In der Früh kann sie es kaum erwarten, bis ich ihr die Türe öffne und sie in den Auslauf kann. Auf jeden Fall hat sie einen guten Platz bekommen, wo sich die ganze Familie um sie kümmert. Im Sommer kommt sie dann mit den anderen Tieren auf die Alm und im Herbst solange wie möglich auf die Weide.

Wir sind sehr froh, ein so schönes zu Hause für unsere liebe Olga gefunden zu haben und freuen uns schon auf weitere Geschichten aus ihrer neuen Heimat!

Eure Bäuerin Katharina