Liebespaare am Zittrauerhof

Ich habe ja schon von dem ein oder anderen Tier am Hof berichtet, aber ein paar unserer Hofbewohner kamen dabei noch gar nicht richtig zu Wort, obwohl sie mit zu meinen Lieblingen gehören und jeden Besucher erfreuen!

Sie sind zu viert in ihrer Gruppe, der „Hahn im Korb“ nennt sich Franz und die drei Damen lieben ihn sehr. Sie leben gemeinsam in ihrer Box im neuen Kinderstall. Sie gehören also doch eher zu den Kleintieren hier am Zittrauerhof. Meine Lieblinge sind sehr genügsame Tiere, denn sie brauchen lediglich eingeweichtes Brot, Körner und Wasser, um sich rundum wohl zu fühlen. Und sie helfen mir sehr bei meiner Gartenarbeit – denn die ganzen Schnecken sind ratz, fatz weg ! Spätestens jetzt wisst ihr, wen ich meine oder ?

Die Laufenten schnattern gerne über den Hof und fast jeden Tag finden wir ab Ende März ein grünes Ei im Stall! Diese Eier mag ich besonders gerne zum Kochen – die Rouladen werden dottergelb .. Einige lassen wir ihnen im Nest, vielleicht beginnt ja mal eine Dame zu brüten 🙂

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„Beim Zaun da hinten sind zwei Schnecken, los geht´s …“

Sie stammen von den Stockenten ab und sind durch ihren langen nach oben gerichteten Hals und den schlanken Körper zu erkennen. Ganz besonders auffällig ist, dass sie nicht zum Fliegen geeignet sind und so viel Raum zum Laufen benötigen. Den haben sie bei uns, sie sind überall – auch auf den Feldern unterwegs und geniessen das große Gelände.

Und so sind Sissy, Franz, Lisa, Fanny – unsere Enten-Polizei am Zittrauerhof. Und man kann sich sicher sein, sie verpassen nichts am Hof! Stets und ständig sieht man sie herumwatscheln und kontrollieren, ob auch noch alles am richtigen Ort ist und ob nicht doch noch wo eine Schnecke rausschaut. Zwei von diesen Prachtstücken habe ich mit Opa Hias von Judith Müller aus Radstadt geholt, nochmals herzlichen DANK für diese zutraulichen, lieben Tierchen.

Die Laufenten trifft man auch am Fischteich, dort erfrischen sie sich oder eben in unserem Garten. Und genau dort mag ich sie besonders :-))

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“ Bevor die Gäste bei der Hitze reinhüpfen, nützen wir die Gelegenheit !“

Der ein oder andere mag vielleicht glauben, dass meine lieben Enten nur im Sommer draußen unterwegs sind, weil Enten im Schnee sind schon eine komische Vorstellung. Doch auch im Winter hinterlassen sie gerne ihre Spuren vom Gänsemarsch im Schnee und ziehen ihre täglichen Runden rund um den Zittrauerhof.

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„Im Schnee zu sitzen, ist einfach super … „

Liebe Grüße von Franz, Sissy, Lisa, Fanny und eurer Bäuerin Katharina

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Schneeflöckchen, Weißröckchen…

Wann kommst du geschneit?

Die faszinierende Atmosphäre des ersten Schnees im neuen Winter. Ein ganz besonderes Erlebnis für Groß und Klein!

Der erste Schnee in diesem Jahr kam schon sehr früh. Bereits Anfang September konnte man die weißen Gipfel der Berge strahlen sehen. Besonders für unsere Gäste, die aus eher schneelosen Regionen kommen ist das ein umwerfender Anblick.

Doch der Schnee wollte nicht auf den Gipfeln bleiben. Am 22. September hieß es: „Morgen kommt der Schnee auf 1.300 Meter runter!“ Naja gut, davon sind wir ja noch ein paar Meter mit unserem Hof entfernt.

Aber es kommt immer anders als man denkt! So auch diesmal. Ich war grade mit einer Praktikantin fleißig am Zimmerputz, also der Regen in Schnee überging. „Ach der bleibt nicht liegen!“… dachte ich mir. Aber wie gesagt, immer anders als man denkt!!! Es schneite und schneite, die Flocken wurden größer und größer. Und der Schnee blieb liegen. Für mich alles ganz normal, der Schnee kommt und geht. Manchmal früher, manchmal später. Aber meine Praktikantin war hin und weg!!!IMG_3943.JPG

Sie kommt aus einer Region Deutschlands, wo es eher weniger als mehr Schnee gibt. Und wenn er kommt, dann erst so richtig im Januar oder Februar. Schnee im September hatte sie noch nie zuvor miterlebt. Und trotz ihrer 22 Jahre strahlten ihre Augen, wie bei einem Kind!
Und da es nicht bei ein paar Schneeflöckchen bliebt, sondern sich eine kleine Schneedecke bildete, stand auf einmal in der Mittagszeit ein Schneemann vor der Haustür.IMG_3981

So ist das mit dem ersten Schnee. Er lässt die Kinder- und Erwachsenenherzen höher schlagen und bringt viel Spaß und Freude!

Der Schnee bliebt natürlich nicht liegen, aber der Winter bahnt sich immer weiter seinen Weg ins Tal hinab. Die Berge tragen schon ihr weißes Kleid, welches sich auch schon bald in die Tallagen ausbreiten wird.

Die weiße Winterdecke des Duftgartens

„Ruhepause“… so lädt die Bank in unserem Duftgarten ein, sich eine kleine Weile zu entspannen und für einen kurzen Moment alles rundherum zu vergessen.IMG_3744

Die Düfte verschiedener Kräuter und Pflanzen, welche die Landschaftsgärtnerin Resi und ich mit viel Sorgfalt ausgesucht und gepflanzt hat, regen die Sinne an, entspannen und wirken positiv auf unsere Gefühle! Doch nicht nur für unseren Geruchssinn ist der Duftgarten etwas ganz Besonderes, sonder auch das Auge bekommt einiges zu sehen. Im Jahresverlauf blühen die verschiedensten Blumen und lassen den gemütlich angelegten Duftgarten immer wieder anders aussehen. Die Vielfalt der Blumen und das Arrangement der Wege sind ein wahrer Hingucker.

IMG_3753Durch den Duft des Gartens wird die ein oder andere Biene, Hummel und Schmetterling angelockt und verzaubert das Auge mit der Schönheit der Natur.

Um das ganze Spektrum des Duftgartens und so manches Hausmittel kennen zu lernen, haben unsere Gäste die Möglichkeit bei der Hofführung mit mir teilzunehmen, welche einem die Schönheit und den Nutzen des Gartens näher bringt.

Doch der Winter kam mit Macht! Es war bereits der zweite Wintereinbruch in dieser IMG_3981Jahreshälfte. Die Schilder sind verräumt, die meisten Kräuter und Salatköpfe geerntet und die Pflanzen gehen in ihre Winterpause, um im nächsten Jahr wieder mit voller Energie zu blühen und zu duften.

Der Duftgarten schließt nun seine Pforten und heißt bald seine weiße Winterdecke willkommen!